Politische Ziele: Bildung, Mobilität, Wohnen und Kultur | Patrick Hartmann: Unterwegs für uns - Kandidat der SPD für die Landtagswahl am 28. Oktober 2018 im Wahlkreis Kassel-West
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Nicht nur reden, sondern machen! Darum will ich in den Hessischen Landtag.

Politische Ziele: Bildung, Mobilität, Wohnen und Kultur
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Die Zukunft Kassels liegt nicht allein in der Hand unserer Stadt. So werden im Hessischen Landtag viele wichtige Entscheidungen getroffen. Hier will ich nicht nur mitreden, sondern gestalten! Denn Kassel-West braucht einen engagierten Abgeordneten, der sich für die Interessen der Menschen in unserer Heimatstadt Kassel in Wiesbaden stark macht. Der sich einsetzt für mehr bezahlbaren Wohnraum, für mehr Lebensqualität durch Lärmschutz entlang der A 7, A 44 und A 49 sowie einen nachhaltigen und kundenorientierten Nahverkehr, für gebührenfreie Kinderbetreuung in Kitas und mehr Investitionen in die Bildung.

Lernen & fördern - In Bildung investieren

Als Vater einer kleinen Tochter ist mir die frühe Bildung von Kindern ein besonderes Herzensanliegen. Denn frühkindliche Bildung – z. B. in der Kita – erleichtert den späteren Schulerfolg, erhöht die Chancengerechtigkeit und fördert eine gesunde Entwicklung. Dabei darf es nicht sein, dass die soziale Herkunft oder bloßes Glück über den Bildungserfolg eines Kindes entscheiden. Oder Kinder durchs Raster fallen!

Eine gute Kinderbetreuung in Krippe, Hort oder Kita schließt daher hochwertige Bildungsangebote mit ein und richtet sich flexibel nach den Bedürfnissen der Eltern. Damit Familie und Beruf unter einen Hut passen. Das absolute Muss dabei: echte Kostenfreiheit ohne versteckte Gebühren oder weitere Zuzahlungen.

Unterwegs sein - Mobilität und Lärmschutz

Umweltfreundliche Busse, regelmäßig fahrende Straßenbahnen, gute Anbindungen, barrierefreie Haltestellen und Fahrzeuge: Nur ein nachhaltiger, leistungsfähiger und kundenorientierter Nahverkehr ist fit für die Zukunft. Bisher jedoch hat das Land Hessen die Kommunen bei dieser Aufgabe größtenteils allein gelassen. Das muss sich ändern.

Damit der Kasseler ÖPNV langfristig finanzierbar und attraktiv bleibt, müssen wir das Land Hessen wieder stärker in die finanzielle Verantwortung nehmen! So haben wir die Chance, Emissions- und Klimaziele zu erreichen. Zugleich stellen wir so sicher, dass das Tram- und Busnetz im Großraum Kassel auch zukünftig weiter ausgebaut wird. Denn ich wünsche mir eine Stadt, in der ich auch weiterhin abends bequem mit Bus und Bahn von A nach B gelange.

Und ich wünsche mir eine Zukunft, in der niemand unter dem lauten Dröhnen jener auf der Autobahn dahinrauschenden Autos und LKWs leidet. Denn Lärmschutz ist Gesundheitsschutz. Vor allem entlang der stark belasteten Autobahnen A 44, A 49 und A 7 verdienen die AnwohnerInnen schon lange einen Lärmschutz, der den Namen wirklich verdient. Denn passiver Schallschutz an den Häusern der betroffenen AnwohnerInnen ist einfach nicht genug. Damit es wirklich leiser wird entlang der viel befahrenen Autobahnen, müssen Fördermittel von Bund und Land in den aktiven Lärmschutz fließen: Auf dass Lärmschutzwände, eine neue Verkehrsführung sowie Flüsterasphalt endlich für Ruhe sorgen!

Das beste Zuhause - bezahlbarer Wohnraum

Günstiger Wohnraum wird knapper – auch bei uns in Kassel. Wer da eine Wohnung sucht, hat es zuweilen nicht leicht. Gerade dann, wenn das eigene Gehalt nicht mit steigenden Mieten schritthalten kann. Vor allem sozial geförderten Wohnraum gibt es nicht ausreichend. Besonders unglücklich trifft es jene, die gerade so viel verdienen, dass sie keinen Anspruch mehr auf einen Wohnberechtigungsschein haben.

Bei uns in Hessen liegt die Bemessungsgrenze bei einem Gesamteinkommen von maximal rund 2.800,- (brutto) pro Monat – für einen Haushalt mit vier Personen. Das ist viel zu niedrig. Denn ist die monatliche Miete bezahlt, das Nötigste wie Lebensmittel und Co. eingekauft, dann bleibt am Ende des Monats kaum etwas zum Leben übrig. Das darf nicht sein! Deshalb will ich mich dafür stark machen, dass mehr Menschen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben und damit auch auf ein bezahlbares Zuhause und ein Plus an Lebensqualität.

 

Kreativ & frei - Raum für Kunst & Kultur

Eine vielfältige Kunst- und Kulturszene braucht neben Fördergeldern vor allem eins: Räume, in denen sie sich entfalten kann – sei es in Ateliers und Werkstätten, Tanzräumen, auf Bühnen oder in Proberäumen.

Diese Orte sind jedoch rar. Das dürfen sie aber nicht sein! Denn eine freie Kunst- und Kulturszene macht Kassel lebendig, attraktiv und zukunftsfähig. Deshalb will ich mich im Wiesbadener Landtag dafür einsetzen, dass unsere Stadt und ihre freie Kunstszene in Zukunft auf die Unterstützung des Landes Hessen bauen können.

Ich will, dass Stadt und Land gemeinsam mit unserer Universität daran arbeiten, kreative Orte zum Arbeiten, Experimentieren, Proben und Ausstellen für KünstlerInnen, MusikerInnen und SchauspielerInnen zu schaffen. Eine Art Science Park für Kunst, Kultur und Kreativität.

© Patrick Hartmann
Datum des Ausdrucks: 10.12.2018