Chancengleichheit muss in der Kindertagesstätte beginnen

Pressemitteilung vom 21.9.2018
Bildung
Gute Bildung fängt in der Kita an

„Chancengleichheit muss in der Kindertagesstätte beginnen“, das fordert Patrick Hartmann, Landtagskandidat der SPD. Der von Familienministerin Giffey vorgelegte und vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines „Gute-Kita-Gesetzes“ führt zu mehr Chancengerechtigkeit, weil er die Qualität in den Einrichtungen zum Ziel hat.

Hartmann will als junger Familienvater darüber hinaus, dass die Beitragsfreiheit in Hessen für den ganzen Tag und für die Kinder in den Krippen eingeführt wird. „Die Lebenswirklichkeit der Menschen in Hessen bedingt diesen Schritt“, mit diesen Worten kritisiert er die halbgare Entlastung der Hessischen Eltern durch die Landesregierung. Die Beitragsfreiheit sei aber nur eine Maßnahme, mit der man mehr Chancengleichheit von Beginn an schaffe.

Deswegen fordert Hartmann, dass auch das Land Hessen den Kommunen die Möglichkeit eröffne, den Personalschlüssel in den Kindertagesstätten zu erhöhen und Leitungsfreistellung zu gewährleisten. Das Ziel dieser Bemühungen ist die optimale Förderung aller Kinder. Das setze voraus, dass die individuellen Stärken und Bedürfnisse und der konkrete familiäre und soziale Hintergrund des Kindes in den Einrichtungen beachtet werden können. Man müsse die Zeit und das Personal haben, um vorhandene Fähigkeiten zu stärken und weiterzuentwickeln. Nur so können individuelle Beeinträchtigungen früh erkannt und Fehlentwicklungen vermieden und damit soziale Benachteiligungen ausgeglichen werden.

Hartmann will diese individuelle Förderung ermöglichen und so einen großen Schritt hin zu Chancengerechtigkeit durch Bildung erreichen. „Das Geld muss direkt bei den Kleinsten in den Einrichtungen ankommen“, erklärt Hartmann weiter und sagt, dass der Gesetzentwurf zur richtigen Zeit kommt, denn er sieht vor, dass die Länder das Geld dort investieren können, wo es am meisten hilft. Das „Gute-Kita-Gesetz“ schafft verbesserte Rahmenbedingungen und unterstützt mit zusätzlichen 5,5 Milliarden die Bundesländer.

© Patrick Hartmann
Datum des Ausdrucks: 15.07.2019