Patrick Hartmann (SPD): Wer Lösungen will kämpft um Fördermittel

Pressemitteilung vom 11.9.2018
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Die Ablehnung des Landes, den alten Ortskern Wehlheidens in das Förderprogramm Aktive Kernbereiche aufzunehmen, wertet Patrick Hartmann, der Kandidat der SPD für die Landtagswahl am 28. Oktober, als Missachtung des Bürgerbeteiligungsprozesses vor Ort. „Viele Wehlheiderinnen und Wehlheider, Vereine, Institutionen und Geschäftsleute haben sich eingebracht, um ein „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ für den alten Ortskern Wehlheidens zu erstellen“, sagt der Sozialdemokrat und ist überzeugt, dass die Enttäuschung vor Ort durch die Ablehnung groß sein wird. Gleichzeitig befürchtet er, dass die in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit erdachten Vorschläge für den Wehlheider Ortskern nun in der Schublade verschwinden werden, weil die Stadt die Umsetzung nicht allein schultern könne. „Das ist wieder mal ein Bespiel dafür, wie man mit einer Bürgerbeteiligung nicht umgehen sollte“, hält Hartmann fest.

In der politischen Diskussion habe Seitens der CDU im Stadtteil immer eine Fokussierung auf den Stockplatz stattgefunden. Der SPD gehe es neben dem Stockplatz aber auch noch um eine Entwicklung des gesamten Quartieres und einer Stärkung der Strukturen vor Ort.

„Vielleicht hat deshalb der Antrag keine Unterstützung bei der Hessischen Landesregierung gefunden“, vermutet Hartmann und kritisiert gleichzeitig die Hessische Justizministerin, Eva Kühne-Hörmann, die sich als Wehlheiderin eigentlich für die Aufnahme des Projektes hätte stark machen müssen, wenn ihr wirklich etwas an der Entwicklung des Stockplatzes und des angrenzenden Quartieres liegen würde. „Anscheinend dient der Stockplatz für manche nur dazu, um politisch Stimmung zu machen. Wer Lösungen will, kämpft um Fördermittel“, diesen Schluss zieht Hartmann aus der Ablehnung der Fördermittel.

© Patrick Hartmann
Datum des Ausdrucks: 22.02.2019